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WordPress 6.0: Was ist neu?

WordPress 6.0: Was ist neu?

Herausragende neue Funktionen und mehr Leistung: WordPress 6.0 „Arturo“ ist soeben erschienen und bringt fast 1000 Verbesserungen – und das bei vorbildlicher Stabilität.
Was sind die wichtigsten Neuerungen?

Es handelt sich um ein umfangreiches und komplexes Update, das dank der Beiträge von mehr als 500 Personen aus mindestens 58 Ländern möglich wurde. Im Mittelpunkt stehen vor allem Leistungsverbesserungen und Gutenberg, das inzwischen weit über die reine Bearbeitung von Beiträgen und Seiten hinausgeht.

Gutenberg im Rampenlicht

WordPress 6.0 führt die vollständige Website-Bearbeitung mit Gutenberg ein. Ab sofort können Sie Themes nutzen, die „Full Site Editing“ unterstützen, um Ihre Website genau nach Ihren Vorstellungen zu gestalten – nativ, ohne Page Builder und mit hervorragender Performance.

Die Arbeit der WordPress-Mitwirkenden an dieser Version ist bemerkenswert, wie das Team in seinem Blogbeitrag stolz hervorhebt:

Gutenberg auf die vollständige Bearbeitung einer WordPress-Website auszuweiten, bedeutete für die Community, zahlreiche komplexe Herausforderungen zu meistern. WordPress 6.0 ist ein schönes Beispiel für das große Engagement der Community, diese schwierigen Aufgaben gemeinsam anzugehen. Mit durchdachten Verbesserungen beim Schreiben, optimierten Blöcken und einem neuen Schieberegler zum Wechseln des Stils bin ich wirklich stolz auf die Arbeit, die in dieser Version für ein großartiges Website-Bearbeitungserlebnis geleistet wurde.

Josepha Haden Chomphosy, Executive Director

Auch wenn Gutenberg bei seiner Einführung nicht alle überzeugt hat, ist das Werkzeug inzwischen äußerst ausgereift – das dürfte auch die zögerlichsten Webmaster überzeugen.

Wir haben diese Funktion in unserem Blog eingesetzt. Er nutzt derzeit das native WordPress-Theme „Twenty Twenty-Two“, das wir per „Full Site Editing“ so angepasst haben, dass es unserer Hauptwebsite ähnelt. Wir können bestätigen: Die Möglichkeiten sind riesig. Wenn Sie jemanden beauftragen möchten, ein individuell angepasstes natives Theme einzurichten, wenden Sie sich gerne an den HaiSoft-Support, der Sie mit einem Webmaster in Kontakt bringen kann.

Haben Page Builder ausgedient?

Mit Page Buildern lässt sich eine komplette Website bearbeiten, oft jedoch auf Kosten einer stark beeinträchtigten Performance. Da sie bei jedem Seitenaufruf komplexen Code neu interpretieren und in HTML umwandeln müssen, ist diese Arbeitsweise alles andere als optimiert.

WordPress kann jetzt nativ viele Funktionen übernehmen, die bisher nur in Page Buildern zu finden waren – und das mit einer weitaus besseren Performance, da der von WordPress erzeugte Code reines HTML ist. Damit stellt sich in vielen Fällen die Frage nach Sinn und Nutzen von Page Buildern.

Immer mehr native Themes werden „Full Site Editing“ unterstützen und so mehr Anpassungsmöglichkeiten bieten, mit ausgefeilteren Stylesheets als das WordPress-Theme „Twenty Twenty-Two“.

Es ist anzunehmen, dass sich ein Teil des Page-Builder-Marktes verlangsamt oder einbricht. Für ihre Entwickler dürfte es nun interessant sein, auf Zusatzfunktionen und den „All-in-One“-Ansatz, auf Animationen oder etwas ungewöhnlichere Block-Layouts zu setzen. Da es jedoch immer klüger ist, nicht alles auf eine Karte zu setzen, um den Fortbestand einer Website zu sichern, und da „All-in-One“-Lösungen häufig spezifische Funktionen vermissen lassen, werden sich wohl viele WordPress-Nutzer für separate Plugins entscheiden.

Die Zeit wird zeigen, welche Zukunft Page Builder haben, aber sehr wahrscheinlich werden sie zugunsten einer nativeren Arbeitsweise mit WordPress deutlich an Beliebtheit verlieren.

Mehr Leistung dank durchdachterem Request-Parsing

Eine Code-Verbesserung optimiert WordPress jetzt erheblich.

In Plugins und Themes können Entwickler den Filter do_parse_request nutzen, um Anfragen zu bündeln und einen „Hook“ zum Laden individueller Seiten zu setzen. Diese Anfragen lösten bisher systematisch sämtliche Abfragen für Beiträge, 404-Seiten und Ähnliches aus, was zu unnötigen MySQL-Abfragen führte. Durch einen Rückgabewert der Methode parse_request der Klasse WP lassen sich diese Abfragen nun vermeiden.

Konkret verbessert dies die Ladezeiten in sehr vielen Fällen. Wir schätzen, dass sich die Ladezeit bei manchen Websites mehr als halbieren könnte. Bei anderen werden nur einige Millisekunden pro Seite gewonnen. In jedem Fall dürfte es in nahezu allen Fällen einen messbaren Leistungsgewinn bringen – und der ist immer willkommen.

Sollten Sie aktualisieren?

Laut dem WordPress-Team sollten Sie so bald wie möglich aktualisieren:

Administratoren und Website-Betreiber sollten jetzt aktualisieren, um von den zahlreichen Verbesserungen bei Stabilität, Leistung und Bedienbarkeit zu profitieren. Content-Ersteller auf WordPress werden eine Reihe neuer Funktionen zu schätzen wissen, die das Schreib- und Design-Erlebnis verbessern.

WordPress

Wir beobachten insgesamt eine hervorragende Stabilität und Kompatibilität mit bestehenden Plugins und Themes. Einige wenige veraltete Plugins können nach diesem Update Fehlfunktionen zeigen – in jedem Fall eine gute Gelegenheit, sie zu ersetzen, da sie nicht mehr gepflegt werden und daher Sicherheitslücken enthalten können.

Auch wenn das Risiko sehr gering ist, empfehlen wir Ihnen wie bei jedem größeren Update, vorsorglich zuvor ein Backup anzulegen.


Zur Erinnerung: Mit unserem WordPress-Paket übernehmen wir gerne Installation, Updates und Support für WordPress.

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