Allgemeine Dienstleistungsbedingungen

Übersetzung

Diese deutsche Fassung ist eine Übersetzung, die nur zu Informationszwecken bereitgestellt wird. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die französische Fassung (Artikel 27). Französische Fassung

Präambel

Diese Allgemeinen Dienstleistungsbedingungen gelten für sämtliche Dienste, die von der Gesellschaft HAISOFT SARL erbracht werden, mit einem Stammkapital von 250.000 Euro, eingetragen im Handelsregister (RCS) Orléans unter der Nummer 451475651, mit Sitz in 7 rue Vieille Levée, 45100 Orléans, SIRET 451475651 00035, telefonisch erreichbar unter +33 9 74 07 80 78 und per E-Mail unter haisoft@haisoft.net (Meldung von Missbrauch: abuse@haisoft.net), nachstehend der ANBIETER genannt.

Sie gelten für den Kunden, der die Dienste des ANBIETERS nutzt, nachstehend der KUNDE genannt. Einzelne Klauseln enthalten besondere Bestimmungen für Verbraucher und Nichtgewerbetreibende im Sinne von Artikel 1; bei Widersprüchen haben diese besonderen Bestimmungen für diese Kunden Vorrang.

Diese Bedingungen gelten für jede Bestellung, die ab ihrer Veröffentlichung aufgegeben wird, und für laufende Verträge ab dem 1. Dezember 2026.

Artikel 1 - Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Bedingungen haben die folgenden Begriffe die nachstehende Bedeutung:

KUNDE: jede natürliche oder juristische Person, die beim ANBIETER einen oder mehrere Dienste abonniert.

Geschäftskunde: KUNDE, der zu Zwecken handelt, die im Rahmen seiner gewerblichen, industriellen, handwerklichen, freiberuflichen oder landwirtschaftlichen Tätigkeit liegen.

Verbraucher: natürliche Person, die zu Zwecken handelt, die nicht im Rahmen ihrer gewerblichen, industriellen, handwerklichen, freiberuflichen oder landwirtschaftlichen Tätigkeit liegen.

Nichtgewerbetreibender (non-professionnel): juristische Person, die nicht zu beruflichen Zwecken handelt, insbesondere ein Verein. Ein Verein, der einen Dienst für die Zwecke einer von ihm ausgeübten wirtschaftlichen Tätigkeit abonniert, insbesondere wenn er Leistungen in Rechnung stellt oder Arbeitnehmer beschäftigt, handelt zu beruflichen Zwecken und wird wie ein Geschäftskunde behandelt. Andere Vereine sind Nichtgewerbetreibende. Der Nichtgewerbetreibende genießt den im Code de la consommation (französisches Verbraucherschutzgesetzbuch) vorgesehenen Schutz vor missbräuchlichen Klauseln, jedoch weder das Widerrufsrecht noch die Verbraucherschlichtung, sofern das Gesetz nichts anderes bestimmt.

Dienste: sämtliche vom ANBIETER unter der Marke HaiSoft angebotenen Leistungen, insbesondere das Hosting von Websites und E-Mail, verwaltete virtuelle und dedizierte Server, Datensicherung, SSL-Zertifikate, CDN, Schutzlösungen, Managed Services (Infogérance) und Wartung von IT-Beständen, der Weiterverkauf von Softwarelizenzen, Telefonie, Internetzugang über Glasfaser, Collaboration-Lösungen, die Registrierung von Domainnamen sowie der Verkauf oder die Bereitstellung von Hardware.

Kundenbereich: Online-Oberfläche, erreichbar unter client.haisoft.fr, über die der KUNDE seine Dienste, seine Rechnungen und seine Tickets verwalten kann.

Ticket: schriftliche, mit Zeitstempel versehene und nachverfolgbare Anfrage, die der KUNDE im Kundenbereich erstellt.

Angebot (Devis): vom ANBIETER erstelltes und vom KUNDEN angenommenes Geschäftsangebot, das die Dienste, ihre Merkmale und ihren Preis festlegt.

SLA: Dokument über die Verpflichtung zu bestimmten Servicelevels, veröffentlicht auf der Seite „SLA“ der Website des ANBIETERS und je nach abonniertem Dienst anwendbar.

Artikel 2 - Vertragsgegenstand

Dieser Vertrag bindet den KUNDEN und den ANBIETER hinsichtlich aller Dienste im Sinne von Artikel 1, die der KUNDE beim ANBIETER unter der Handelsmarke HaiSoft abonniert.

Diese Allgemeinen Bedingungen werden ergänzt durch die Angaben auf dem Verkaufsvorschlag oder dem Angebot, das der KUNDE bei der Bestellung unterzeichnet, oder, mangels eines solchen, durch die Darstellung des Dienstes auf der Website des ANBIETERS, ferner durch die in den Artikeln 19 bis 23 vorgesehenen besonderen Bedingungen für die betreffenden Dienste sowie durch das SLA. Bei Widersprüchen gehen die Dokumente in folgender Reihenfolge vor: unterzeichnetes Angebot, besondere Bedingungen, SLA, diese Allgemeinen Bedingungen, vorbehaltlich günstigerer Bestimmungen für Verbraucher und Nichtgewerbetreibende.

Der auf der Website mailjump.fr angebotene Dienst MailJUMP unterliegt eigenen allgemeinen Nutzungsbedingungen und fällt nicht in den Anwendungsbereich dieser Bedingungen.

Artikel 3 - Bestellung und Annahme der Allgemeinen Bedingungen

3.1. Online-Bestellung. Der KUNDE wählt die Dienste aus, prüft die Zusammenfassung seiner Bestellung und kann etwaige Fehler korrigieren, bevor er sie bestätigt. Die Bestätigung setzt die ausdrückliche Annahme dieser Allgemeinen Bedingungen durch Anklicken eines Kontrollkästchens und anschließendes Klicken auf eine Schaltfläche mit der Aufschrift „Bestellung mit Zahlungsverpflichtung“ oder einer entsprechenden eindeutigen Formulierung voraus. Der ANBIETER bestätigt die Bestellung per E-Mail und fügt dieser Bestätigung diese Allgemeinen Bedingungen auf einem dauerhaften Datenträger bei oder verlinkt sie dort.

3.2. Bestellung auf Grundlage eines Angebots. Die Unterzeichnung des Angebots durch den KUNDEN gilt als Annahme dieser Allgemeinen Bedingungen, die dem Angebot beigefügt oder über einen darin enthaltenen Link abrufbar sind.

3.3. Information der Verbraucher. Vor jeder Bestellung teilt der ANBIETER dem Verbraucher in lesbarer und verständlicher Weise die wesentlichen Merkmale des Dienstes, seinen Preis einschließlich aller Steuern, die Vertragsdauer und die Mindestvertragslaufzeit, die Kündigungsbedingungen, das Bestehen und die Modalitäten des Widerrufsrechts, die gesetzlichen Gewährleistungsrechte sowie die in Artikel 28 genannten Kontaktdaten des Verbraucherschlichters mit.

3.4. Der ANBIETER behält sich das Recht vor, eine Bestellung eines KUNDEN abzulehnen, mit dem eine Streitigkeit über die Bezahlung einer früheren Bestellung besteht.

Artikel 4 - Pflichten des ANBIETERS

Der ANBIETER verpflichtet sich, die erforderlichen Mittel einzusetzen, um die Dauerhaftigkeit, Kontinuität und Qualität der von ihm angebotenen Dienste sicherzustellen.

Der ANBIETER verpflichtet sich, die erforderlichen Mittel einzusetzen, um die Sicherheit und Vertraulichkeit der zwischen dem Rechner des KUNDEN und seinen Servern ausgetauschten Daten mittels SSL-Zertifikaten sicherzustellen.

Der ANBIETER behält sich jedoch die Möglichkeit vor, die Erreichbarkeit der Server ausnahmsweise und kurzzeitig auszusetzen, insbesondere um Wartungs- oder Verbesserungsarbeiten durchzuführen, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Server und die Erbringung von Diensten sicherzustellen, die den auf der Website oder im Angebot bei der Bestellung festgelegten technischen Spezifikationen entsprechen. Außer in dringenden Fällen, insbesondere aus Sicherheitsgründen, werden geplante Eingriffe dem KUNDEN mindestens 48 Stunden im Voraus per E-Mail oder im Kundenbereich angekündigt und bevorzugt außerhalb der Geschäftszeiten durchgeführt.

Die auf der Website oder im Angebot bei der Bestellung vorgesehenen technischen Spezifikationen können entsprechend den Entwicklungen des Netzes, der Übertragungsprotokolle und, allgemeiner, der Technik geändert werden, ohne dass diese Entwicklungen die wesentlichen Merkmale des abonnierten Dienstes verringern oder dessen Preis während des laufenden Zeitraums erhöhen dürfen. Für Verbraucher und Nichtgewerbetreibende wird jede für sie nachteilige Änderung mindestens einen Monat im Voraus mitgeteilt und berechtigt sie, den Vertrag kostenfrei zu kündigen. Der ANBIETER verpflichtet sich, den KUNDEN in angemessener Weise an den technischen Entwicklungen teilhaben zu lassen.

Der ANBIETER verpflichtet sich, den dem KUNDEN bereitgestellten Dienst nach den im SLA festgelegten Bedingungen zu betreiben; das SLA ist je nach abonniertem Dienst Anlage zu diesen Bedingungen.

Der ANBIETER verpflichtet sich, dem KUNDEN, insbesondere per E-Mail, die Informationen mitzuteilen, die zur Erfüllung der vom KUNDEN geäußerten Bedürfnisse erforderlich sind, sofern diese in den Vertragsrahmen fallen.

Der ANBIETER stellt dem KUNDEN technischen Support per Telefon und über ein Ticketsystem zur Verfügung. Der KUNDE kann den Support telefonisch von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr erreichen. Außerhalb dieser Zeiten wird für KUNDEN, die ein entsprechendes Angebot abonniert haben, Support zu den Bedingungen dieses Angebots geleistet. Der KUNDE kann jederzeit ein Ticket erstellen, indem er sich im Kundenbereich auf der Website www.haisoft.fr anmeldet. Die Fristen für die Bearbeitung und das Eingreifen sind im SLA und in den besonderen Bedingungen des abonnierten Dienstes festgelegt.

Je nach abonnierten Leistungen führt der ANBIETER alle technischen Schritte im Zusammenhang mit den vom KUNDEN verwendeten und beim ANBIETER abonnierten Domainnamen, IP-Adressen und Telefonnummern durch, um deren ordnungsgemäßes Funktionieren nach den angemessenen Wünschen des KUNDEN sicherzustellen. Der ANBIETER verpflichtet sich, den KUNDEN über den Fortgang der zu erledigenden Formalitäten zu informieren.

Artikel 5 - Haftungsbeschränkungen - Gewährleistung

5.1. Der ANBIETER haftet nicht dafür, dass die von ihm erbrachten Dienste für die besonderen Ziele, die der KUNDE beabsichtigt oder verfolgt, ungeeignet sind, sofern der ANBIETER dem KUNDEN vor dessen Entscheidung klare Informationen über den Dienst gegeben hat, den er zu erbringen beabsichtigte.

5.2. Der KUNDE stellt den ANBIETER von jeder Inanspruchnahme frei, die mit den Tätigkeiten des KUNDEN oder mit den auf den Websites oder Anschlüssen des KUNDEN befindlichen Inhalten zusammenhängt, soweit diese Inanspruchnahme auf einer Verletzung seiner Pflichten durch den KUNDEN oder auf einem Inhalt beruht, für den er verantwortlich ist. Dementsprechend verpflichtet sich der KUNDE, den ANBIETER, wenn dieser im Rahmen einer außergerichtlichen Beschwerde oder eines Prozesses in Anspruch genommen wird, für die im Zusammenhang mit dieser Inanspruchnahme entstandenen Kosten zu entschädigen (insbesondere Hauptforderung, Zinsen und Anwaltskosten).

5.3. Darüber hinaus kann der ANBIETER aufgrund der Eigenschaften und Grenzen des Internets, die der KUNDE nach eigener Erklärung genau kennt, außer bei einer Verletzung seiner eigenen Pflichten insbesondere nicht haftbar gemacht werden für:

  • Schwierigkeiten beim Zugriff auf die gehostete Website aufgrund einer zeitweiligen Überlastung von Netzen außerhalb der Infrastruktur des ANBIETERS;
  • die Infektion der Daten und/oder Software des KUNDEN mit Viren, deren Schutz dem KUNDEN obliegt, es sei denn, der KUNDE hat beim ANBIETER einen Schutzdienst abonniert, der dieses Risiko abdeckt; in diesem Fall gelten die Verpflichtungen dieses Dienstes;
  • böswillige Zugriffe Dritter auf die Website des KUNDEN trotz der getroffenen angemessenen Sicherheitsmaßnahmen;
  • Schäden, die an den mit den Servern des ANBIETERS verbundenen Geräten entstehen könnten, da diese Geräte in der alleinigen Verantwortung der verbundenen Personen liegen, insbesondere des KUNDEN bei Verbindungen über FTP, SFTP oder jedes andere Protokoll;
  • die etwaige missbräuchliche Verwendung von Passwörtern, Geheimcodes und, allgemeiner, aller für den KUNDEN sensiblen Informationen, sofern sie nicht auf einer Pflichtverletzung des ANBIETERS beruht.

5.4. Der KUNDE ist allein verantwortlich für den Inhalt der Websites, die Nutzung der Dienste und alles, was sich daraus ergeben könnte.

5.5. Keine der beiden Parteien haftet gegenüber der anderen für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung einer aus diesem Vertrag entstehenden Verpflichtung, die auf einen Fall höherer Gewalt im Sinne von Artikel 1218 des Code civil (französisches Zivilgesetzbuch) zurückzuführen ist. Dauert das Hindernis länger als dreißig (30) Tage, kann jede Partei den betroffenen Dienst ohne Entschädigung per Ticket oder Einschreiben kündigen.

5.6. Haftungshöchstgrenze (Geschäftskunden). Für Geschäftskunden ist die Haftung des ANBIETERS, gleich aus welchem Grund, auf direkte und vorhersehbare Schäden beschränkt und auf den Nettobetrag (ohne Steuern) begrenzt, den der KUNDE für den betreffenden Dienst in den zwölf (12) Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis tatsächlich gezahlt hat. Ausgeschlossen sind indirekte Schäden, insbesondere entgangener Umsatz, entgangener Gewinn, Kundenverlust oder Imageschäden. Etwaige im SLA vorgesehene Vertragsstrafen werden auf diese Höchstgrenze angerechnet. Diese gilt nicht bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz und nicht bei Personenschäden.

5.7. Verbraucher und Nichtgewerbetreibende. Die in diesem Artikel vorgesehenen Beschränkungen und Ausschlüsse gelten nicht für Verbraucher und Nichtgewerbetreibende, wenn sie bewirken würden, dass deren Recht auf Schadensersatz bei einer Verletzung irgendeiner Pflicht des ANBIETERS aufgehoben oder eingeschränkt wird.

Artikel 6 - Gehostete Inhalte - Meldung und Moderation

6.1. Status als Hostingdiensteanbieter. Für die Hostingdienste handelt der ANBIETER als Anbieter von Hostingdiensten im Sinne der Verordnung (EU) 2022/2065 über digitale Dienste (DSA) und des Gesetzes Nr. 2004-575 vom 21. Juni 2004 über das Vertrauen in die digitale Wirtschaft (loi pour la confiance dans l’économie numérique). Er unterliegt keiner allgemeinen Verpflichtung zur Überwachung der gespeicherten Inhalte. Seine Haftung kann wegen dieser Inhalte nicht geltend gemacht werden, wenn er von ihrer Rechtswidrigkeit nicht tatsächlich Kenntnis hatte oder wenn er, sobald er Kenntnis erlangt hat, unverzüglich tätig geworden ist, um sie zu entfernen oder den Zugang zu ihnen zu sperren.

6.2. Kontaktstelle. Die Behörden der Mitgliedstaaten, die Europäische Kommission und die Nutzer der Dienste können den ANBIETER unter der Adresse abuse@haisoft.net auf Französisch oder Englisch kontaktieren.

6.3. Meldung rechtswidriger Inhalte. Jede Person kann einen Inhalt, den sie für rechtswidrig hält, unter der in Artikel 6.2 genannten Adresse melden. Die Meldung enthält die Gründe, aus denen der Inhalt als rechtswidrig angesehen wird, seine genaue elektronische Adresse (URL), Name und E-Mail-Adresse des Meldenden, sofern das Gesetz keine Ausnahmen vorsieht, sowie eine Erklärung nach Treu und Glauben. Der ANBIETER bestätigt den Eingang der Meldung, bearbeitet sie sorgfältig und teilt dem Meldenden die getroffene Entscheidung mit.

6.4. Maßnahmen und Information des KUNDEN. Bei offensichtlich rechtswidrigen Inhalten oder bei einem Verstoß gegen Artikel 7 kann der ANBIETER den betreffenden Inhalt entfernen oder sperren oder den Dienst ganz oder teilweise aussetzen. Er informiert den KUNDEN spätestens zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Maßnahme und gibt dabei die berücksichtigten Tatsachen, die gesetzliche oder vertragliche Grundlage der Entscheidung und die Rechtsbehelfe an, es sei denn, eine Behörde untersagt dies. Der KUNDE kann die Entscheidung per Ticket anfechten; sie wird von einer anderen Person als ihrem Urheber überprüft. Die Entscheidungen werden vom Personal des ANBIETERS getroffen, ohne Rückgriff auf automatisierte Moderationswerkzeuge.

6.5. Meldung an die Behörden und Aufbewahrung. Der ANBIETER informiert die zuständigen Behörden über jeden Verdacht auf eine Straftat, die das Leben oder die Sicherheit von Personen bedroht. Er bewahrt die Daten auf, die die Identifizierung der Personen ermöglichen, die zur Erstellung der gehosteten Inhalte beigetragen haben, unter den Bedingungen und für die Dauer, die durch die Rechtsvorschriften festgelegt sind.

Artikel 7 - Pflichten des KUNDEN

7.1. Der KUNDE muss dem ANBIETER sämtliche Informationen zur Verfügung stellen, die zur Erbringung seiner Leistungen erforderlich sind. Er muss sicherstellen, dass die angegebenen Kontaktdaten vollständig und zutreffend sind. Bei der Registrierung von Domainnamen erkennt der KUNDE an, die Registrierungsbedingungen geprüft und sich vergewissert zu haben, dass der Inhaber den Domainnamen nutzen darf.

7.2. Die Nutzung der vom ANBIETER erbrachten Dienste muss alle anwendbaren Gesetze und Vorschriften beachten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Gesetze und Vorschriften zum geistigen Eigentum, zum Schutz personenbezogener Daten, zum Jugendschutz, zum grenzüberschreitenden Datenverkehr und zu den bürgerlichen Freiheitsrechten, wie sie in Frankreich und in der Europäischen Union definiert sind, insbesondere durch die DSGVO (RGPD).

7.3. Der KUNDE muss als Betreiber einer Website auf dieser die nach französischem Recht vorgeschriebenen rechtlichen Pflichtangaben (mentions légales) anbringen. Diese Bestimmungen können je nach Art der Website und Art der Person (natürliche oder juristische Person), die die Website betreibt, variieren. Der KUNDE kann den ANBIETER um Rat bitten, welche Bestimmungen seine Website betreffen können.

7.4. Der KUNDE muss den Preis der vom ANBIETER erbrachten Dienste sowie den Preis jedes ergänzenden oder zusätzlichen Dienstes zahlen, den er im Laufe der Durchführung dieses Vertrags benötigen könnte, entsprechend den Bestimmungen dieses Vertrags und seiner Anlagen.

7.5. Es obliegt dem KUNDEN, alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, um die Integrität, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit seiner eigenen Daten zu schützen, vorbehaltlich der Verpflichtungen, die der ANBIETER im Rahmen der abonnierten Sicherungs-, Sicherheits- oder Managed-Services eingegangen ist.

7.6. Umfasst der abonnierte Dienst nicht das Management (infogérance) der betreffenden Systeme, verpflichtet sich der KUNDE, die erforderlichen Updates auf seinen Rechnern und Websites regelmäßig durchzuführen, sodass Sicherheitsupdates mindestens monatlich erfolgen. Umfasst der Dienst das Management (verwaltete Server, Wartungspauschalen), werden die Updates des Betriebssystems und der vom ANBIETER installierten Basissoftware von diesem zu den Bedingungen des Dienstes durchgeführt; die Updates der vom KUNDEN installierten Anwendungen, CMS, Erweiterungen und Inhalte bleiben zu seinen Lasten, sofern das Angebot nichts anderes vorsieht. Der KUNDE kann den ANBIETER bitten, diese Updates durchzuführen, und dieser kann diese Leistung auf Grundlage eines Angebots erbringen.

7.7. Der KUNDE ist verpflichtet, die Personen, für die er verantwortlich ist, vor jedem Schaden zu schützen, der durch den Besuch von Websites entstehen könnte, die die öffentliche Ordnung oder die guten Sitten verletzen können. Der KUNDE und der Endnutzer verpflichten sich, dafür zu sorgen, dass jede Nutzung der vom ANBIETER erbrachten Dienste durch einen Minderjährigen unter ihrer Aufsicht erfolgt.

7.8. Der KUNDE verpflichtet sich, die Dienste nicht für Piraterie, das Eindringen in informationstechnische Systeme oder „Hacking“ sowie nicht für sonstige zivil- oder strafrechtlich zu beanstandende und/oder geeignete Handlungen zu nutzen, die Dritten Schaden zufügen können.

7.9. Dem KUNDEN ist es untersagt, die E-Mail- und Hostingdienste für den Versand unerwünschter elektronischer Mitteilungen zu nutzen. Er hält seine Zugangsdaten vertraulich und informiert den ANBIETER unverzüglich per Ticket über deren Verlust oder Kompromittierung.

Artikel 8 - Schutz personenbezogener Daten

8.1. Daten des KUNDEN. Der ANBIETER ist verantwortlich für die Verarbeitungen personenbezogener Daten, die für die Verwaltung der Geschäftsbeziehung erforderlich sind (Konto, Bestellungen, Rechnungsstellung, Support). Diese Verarbeitungen sind in der Datenschutzerklärung beschrieben, die über die Seite Rechtliche Hinweise der Website haisoft.fr zugänglich ist.

8.2. Auftragsverarbeitung. Für die personenbezogenen Daten, die der KUNDE mittels der Dienste hostet, speichert oder verarbeiten lässt, ist der KUNDE Verantwortlicher und der ANBIETER handelt als Auftragsverarbeiter im Sinne von Artikel 28 der Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO/RGPD). Die Verarbeitungen betreffen die Daten, die der KUNDE anvertrauen möchte, für die Dauer des Vertrags und ausschließlich zum Zweck der Erbringung der Dienste. In diesem Zusammenhang verpflichtet sich der ANBIETER:

  1. die Daten nur auf dokumentierte Weisung des KUNDEN zu verarbeiten, die sich aus diesen Bedingungen, dem Angebot und den Tickets ergibt, und ihn zu informieren, wenn ihm eine Weisung als rechtswidrig erscheint;
  2. dafür zu sorgen, dass die zur Verarbeitung der Daten befugten Personen zur Vertraulichkeit verpflichtet sind;
  3. die in Artikel 32 der DSGVO vorgesehenen technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, die auf der Seite „Unsere Rechenzentren“ und im SLA beschrieben sind;
  4. einen weiteren Auftragsverarbeiter erst heranzuziehen, nachdem er den KUNDEN informiert hat, der aus einem berechtigten Grund widersprechen kann, und diesem Auftragsverarbeiter dieselben Pflichten aufzuerlegen; zum Zeitpunkt dieser Bedingungen zieht der ANBIETER keinen weiteren Auftragsverarbeiter heran; sollte er dies künftig tun, würde die Liste dem KUNDEN zur Verfügung gehalten;
  5. den KUNDEN im Rahmen des Möglichen dabei zu unterstützen, Anträgen auf Ausübung der Rechte betroffener Personen nachzukommen und seine Pflichten in Bezug auf Sicherheit, Meldung und Datenschutz-Folgenabschätzung zu erfüllen;
  6. dem KUNDEN jede Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich und spätestens 48 Stunden nach Kenntniserlangung zu melden;
  7. nach Vertragsende die Daten nach Wahl des KUNDEN zurückzugeben oder zu löschen, unter den Bedingungen von Artikel 12;
  8. dem KUNDEN die erforderlichen Informationen zum Nachweis der Einhaltung dieser Pflichten zur Verfügung zu stellen und die Durchführung von Audits zu ermöglichen, höchstens einmal jährlich, mit einer Vorankündigungsfrist von dreißig (30) Tagen und auf Kosten des KUNDEN.

8.3. Standort. Die Daten werden in Rechenzentren gehostet, die sich ausschließlich in Frankreich befinden. Eine Übermittlung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums erfolgt nicht ohne die von der DSGVO vorgesehenen Garantien.

8.4. Der KUNDE gewährleistet die Rechtmäßigkeit der Verarbeitungen, die er mittels der Dienste durchführt, insbesondere die Information der betroffenen Personen und das Vorliegen einer Rechtsgrundlage.

Artikel 9 - Eigentum

Der KUNDE bleibt Eigentümer der auf seiner Website befindlichen Elemente, wie Texte, Töne, Bilder und Videosequenzen, in welchem Format auch immer, sowie der Software, Anwendungen, Hilfsprogramme und Datenbanken, die er selbst erstellt hat oder an denen er die Rechte besitzt.

Der ANBIETER bleibt Eigentümer der an den KUNDEN verkauften Hardware bis zur vollständigen Zahlung der Beträge, die dem Verkauf der betreffenden Hardware entsprechen. Hardware, die der ANBIETER ohne Verkauf bereitstellt, bleibt Eigentum des ANBIETERS; der KUNDE verpflichtet sich, sie auf eigene Kosten innerhalb von fünfzehn (15) Tagen nach Beendigung des Dienstleistungsvertrags, für den sie bereitgestellt wurde, an den ANBIETER zurückzugeben.

Artikel 10 - Vertraulichkeit

Die Parteien verpflichten sich, die Bestimmungen der Vereinbarung sowie alle im Rahmen ihrer Durchführung erlangten geschäftlichen, finanziellen, technischen oder sonstigen Informationen während der Laufzeit dieses Vertrags und nach seinem Ablauf als vertraulich zu behandeln.

Den Parteien ist es insbesondere untersagt, vertrauliche Informationen im vorstehend definierten Sinne an andere Dritte als ihr Personal weiterzugeben.

Hinsichtlich ihres Personals verpflichten sich die Parteien, von den Mitarbeitern, die im Rahmen der Ausübung ihrer Tätigkeit oder auf anderem Wege Kenntnis von den vorstehend definierten vertraulichen Informationen haben oder haben könnten, Vertraulichkeitsvereinbarungen über diese Informationen einzuholen.

Artikel 11 - Vorzeitige Kündigung - Aussetzung der Leistungen

Verletzt der KUNDE eine der in Artikel 7 vorgesehenen Pflichten durch eigenes Verschulden oder eigene Nachlässigkeit oder durch das Verschulden oder die Nachlässigkeit seiner Angestellten, Beauftragten, Lieferanten oder Subunternehmer, kann der ANBIETER diesen Vertrag fünfzehn (15) Tage nach einer erfolglos gebliebenen, per E-Mail oder per Einschreiben mit Rückschein übermittelten Aufforderung zur Beendigung der Pflichtverletzung kündigen.

Der ANBIETER kann außerdem, wenn er der Ansicht ist, dass die Pflichtverletzungen nicht schwerwiegend genug sind, um die vorzeitige Kündigung des Vertrags zu rechtfertigen, die Hostingleistung und/oder jede Nebenleistung aussetzen, bis der KUNDE die festgestellte Pflichtverletzung behoben oder beendet hat. Der Aussetzung geht eine Information des KUNDEN per E-Mail voraus, außer in dringenden Fällen, die eine sofortige Aussetzung rechtfertigen (Beeinträchtigung der Sicherheit der Infrastrukturen, laufender Angriff, offensichtlich rechtswidriger Inhalt). Sie endet, sobald die Pflichtverletzung beendet ist.

Bei Nichtzahlung einer Rechnung bei Fälligkeit kann der ANBIETER nach einer acht (8) Tage lang erfolglos gebliebenen Mahnung die betroffenen Dienste bis zur vollständigen Zahlung aussetzen. Der ANBIETER haftet nicht für die Folgen einer Aussetzung oder Kündigung, die gemäß diesem Artikel erfolgt ist.

Artikel 12 - Datensicherung - Rückführbarkeit

Der KUNDE muss regelmäßig eine Kopie der auf den Servern des ANBIETERS befindlichen Daten (Dateien, Datenbanken usw.) anfertigen, um sie bei einem Ausfall oder bei Vertragsende weiterverwenden zu können.

Der ANBIETER haftet nicht für das Fehlen einer Sicherung und deren Folgen, insbesondere bei einer dauerhaften Nichtverfügbarkeit des Dienstes, die es nach der Wiederinbetriebnahme nicht erlaubt, die Daten wieder online zu stellen, wenn der KUNDE keinen Sicherungsdienst abonniert hat, der die betreffenden Daten abdeckt. Ist ein solcher Dienst abonniert, ist der ANBIETER verpflichtet, die Sicherungen durchzuführen und sie unter den Bedingungen hinsichtlich Häufigkeit, Aufbewahrungsdauer und Wiederherstellungsfrist wiederherzustellen, die in der Darstellung des Dienstes, im Angebot oder im SLA beschrieben sind.

Bei Hostingdiensten führt der ANBIETER je nach abonniertem Dienst bestimmte Arten von Sicherungen durch. Diese Sicherungen entbinden den KUNDEN jedoch nicht davon, eine regelmäßig aktualisierte Kopie seiner Daten zu besitzen, um unter seiner alleinigen Verantwortung einen Notfallplan zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs (Plan de Continuité d’Activité) und einen Wiederanlaufplan (Plan de Reprise d’Activité) für den Fall eines Schadensereignisses aufseiten des ANBIETERS oder aufseiten des KUNDEN zu erstellen.

Rückführbarkeit. Bei Vertragsende, gleich aus welchem Grund, hat der KUNDE zehn (10) Tage Zeit, seine Daten mit den ihm zur Verfügung gestellten Werkzeugen oder, auf Grundlage eines Angebots, mit Unterstützung des ANBIETERS zu sichern. Der ANBIETER informiert den KUNDEN vor Ablauf dieser Frist per E-Mail. Die Daten werden anschließend endgültig gelöscht, auch aus den Sicherungen nach Ablauf von deren Aufbewahrungszyklus.

Artikel 13 - Austausch elektronischer Nachrichten - Bereitstellung der Rechnungen

Die Parteien oder ihre Vertreter können für die Zwecke dieses Vertrags auf elektronischem Wege miteinander kommunizieren, insbesondere über das Internet.

In diesem Fall müssen die Parteien technische Sicherheitsverfahren und -maßnahmen umsetzen, die die Integrität und Verfügbarkeit der Systeme sowie die Integrität, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit der insbesondere über das Internet übermittelten Daten gewährleisten.

Der ANBIETER stellt ein Ticketsystem zur Verfügung, das die Sicherheit des Austauschs sowie die Zeitstempelung der Nachrichten gewährleistet, die die Authentifizierung des Austauschs ermöglicht. Jeder Austausch über die vom ANBIETER erbrachten Dienste (einschließlich kaufmännischer, finanzieller und technischer Fragen sowie Fragen der Kündigung oder Verlängerung der Dienste) muss dieses System nutzen, das über einen Link auf der Website des ANBIETERS erreichbar ist. Abweichend davon kann der Verbraucher seinen Vertrag über die in Artikel 16.4 vorgesehene Online-Kündigungsfunktion kündigen, und jeder KUNDE kann eine Mahnung oder Beschwerde per Einschreiben mit Rückschein an den Sitz des ANBIETERS richten.

Der ANBIETER stellt dem KUNDEN die Rechnungen für die erbrachten Leistungen in elektronischer Form im Kundenbereich zur Verfügung und sendet sie ihm bei ihrer Bereitstellung per E-Mail zu. Der KUNDE kann die Rechnungen nach Bedarf selbst ausdrucken. Für umsatzsteuerpflichtige, in Frankreich ansässige Geschäftskunden werden die Rechnungen gemäß dem gesetzlichen Zeitplan zur flächendeckenden Einführung der elektronischen Rechnungsstellung in elektronischer Form über eine zugelassene Plattform ausgestellt und übermittelt; der KUNDE teilt dem ANBIETER seine SIREN-Nummer und die erforderlichen Rechnungsangaben mit. Rechnungen an öffentliche Stellen werden auf Chorus Pro eingestellt.

Artikel 14 - Gegenseitige Unabhängigkeit

Die Parteien bleiben unabhängige Fachleute und sind nur aufgrund und unter den Bedingungen dieses Vertrags miteinander verbunden.

Die Bestimmungen dieses Vertrags dürfen keinesfalls dahin ausgelegt werden, dass sie zwischen den Parteien eine Gesellschaft, ein Mandat, ein Unterordnungsverhältnis oder eine Gesamtschuldnerschaft begründen.

Artikel 15 - Finanzielle Bedingungen

15.1. Preise der Dienste

Die Preise sind Pauschalpreise und hängen vom gewählten Tarif und Dienst ab. Es gelten die Preise, die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website oder im Angebot stehen.

Die Preise können von verschiedenen Parametern abhängen, insbesondere, aber nicht ausschließlich, von Wechselkursen und den von den Herstellern der verwendeten Software festgesetzten Lizenzpreisen. Sie können vom ANBIETER geändert werden, der den KUNDEN dann mindestens dreißig (30) Tage vor dem Datum der Verlängerung oder des Abrechnungstermins, zu dem die Erhöhung gilt, per E-Mail informieren muss; in der Praxis wird die Verlängerungsmitteilung am 10. und am 25. eines jeden Monats für die Fälligkeiten der folgenden sechzig (60) Tage versandt. Der KUNDE kann dann unter den Bedingungen von Artikel 16 entscheiden, ob er verlängert oder nicht. Abweichend von der in Artikel 16.4 vorgesehenen Kündigungsfrist kann der KUNDE, der die neue Preisgestaltung ablehnt, bis zum Vortag der Fälligkeit kostenfrei kündigen, per Ticket oder durch Deaktivierung der automatischen Verlängerung in seinem Kundenbereich.

Die Preise verstehen sich ohne Steuern und sind in Euro im Voraus für einen jährlichen oder monatlichen Zeitraum zahlbar. Den Verbrauchern werden die Preise auch einschließlich aller Steuern angegeben.

KUNDEN mit Sitz außerhalb des französischen Mutterlandes (France métropolitaine) werden gebeten, sich über etwa anfallende Einfuhrabgaben oder Steuern zu informieren, und übernehmen die Verantwortung für deren Anmeldung und Zahlung.

15.2. Zahlung der Umsatzsteuer (TVA)

Der ANBIETER stellt die in Frankreich geltende Umsatzsteuer (TVA) für alle Verkäufe an in Frankreich ansässige Kunden, Privatpersonen und Unternehmen, in Rechnung. Diese Umsatzsteuer wird direkt an die französischen Finanzbehörden abgeführt, bei denen der ANBIETER unter der Nummer FR57 451475651 geführt wird.

Der ANBIETER stellt die in Belgien geltende Umsatzsteuer für alle Verkäufe an in Belgien ansässige Kunden, Privatpersonen und Unternehmen, in Rechnung. Diese Umsatzsteuer wird direkt an die belgischen Finanzbehörden abgeführt, bei denen der ANBIETER unter der Nummer BE 0763 449 782 geführt wird.

Der ANBIETER stellt die im Vereinigten Königreich geltende Umsatzsteuer für alle Verkäufe an im Vereinigten Königreich ansässige Kunden, Privatpersonen und Unternehmen, in Rechnung. Diese Umsatzsteuer wird direkt an die britischen Finanzbehörden abgeführt, bei denen der ANBIETER unter der Nummer GB 375 3810 83 geführt wird.

Der ANBIETER stellt Privatpersonen mit Wohnsitz in einem anderen Land der Europäischen Union die Umsatzsteuer zu dem in ihrem Wohnsitzland geltenden Satz in Rechnung. Diese Umsatzsteuer wird über die zentrale Anlaufstelle für die Mehrwertsteuer der Europäischen Union (OSS, One-Stop-Shop) an das betreffende Land abgeführt. Der KUNDE, der ein in einem anderen Land der Europäischen Union als Frankreich und Belgien ansässiges Unternehmen ist, verpflichtet sich, die erforderlichen Schritte zu unternehmen, um die Umsatzsteuer auf die Dienste in seinem Land zu entrichten, sobald der ANBIETER die Rechnung zur Verfügung gestellt hat (Reverse-Charge-Verfahren, autoliquidation). Er teilt dem ANBIETER hierzu eine gültige innergemeinschaftliche Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mit; andernfalls wird die französische Umsatzsteuer angewendet. Für KUNDEN mit Sitz außerhalb der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs wird die Umsatzsteuer nach den geltenden Territorialitätsregeln angewendet.

15.3. Zahlungsmodalitäten

Der Betrag der Leistungen ist per Banküberweisung, per Lastschrift oder online per Bankkarte zahlbar, gemäß den im Bestellformular festgelegten Modalitäten.

Die Leistungen beginnen erst nach vollständiger Zahlung oder gemäß den im Angebot angegebenen Zahlungsbedingungen. Sofern das Angebot nichts anderes vorsieht, sind die Rechnungen bei Erhalt zahlbar. Bei vorzeitiger Zahlung wird kein Skonto gewährt.

Die Bankgebühren, die dem ANBIETER durch den KUNDEN entstehen, werden diesem weiterberechnet. Zur Orientierung belaufen sie sich auf 20 € ohne Steuern bei Rücklastschrift einer Lastschrift und auf 20 € ohne Steuern für den Eingang einer internationalen Überweisung, wobei Letztere von der eingegangenen Zahlung abgezogen werden. Der weiterberechnete Betrag entspricht dem von der Bank genau in Rechnung gestellten Betrag.

Muss eine Zahlung an die Bank des KUNDEN erfolgen, infolge eines Zahlungsfehlers des KUNDEN, einer Gutschrift zugunsten des KUNDEN oder aus einem anderen Grund, werden 10 € ohne Steuern berechnet, um die Kosten der manuellen Bearbeitung und der Bank zu decken. Diese Gebühren gelten nicht für Erstattungen infolge der Ausübung des Widerrufsrechts und nicht für solche, die auf einem Fehler des ANBIETERS beruhen.

Jeder Zahlungsverzug eines Geschäftskunden führt zur Fälligkeit von Verzugszinsen in Höhe von 12 % (dieser Satz darf nicht niedriger sein als das Dreifache des geltenden gesetzlichen Zinssatzes, d. h. 8,25 % im zweiten Halbjahr 2026) und einer Pauschale von 40 (vierzig) Euro für Beitreibungskosten, die kraft Gesetzes geschuldet sind, ohne dass eine Mahnung erforderlich wäre. Für Verbraucher und Nichtgewerbetreibende werden unbezahlte Beträge ab einer Mahnung mit dem für gewerbliche Gläubiger geltenden gesetzlichen Zinssatz verzinst (2,75 % im zweiten Halbjahr 2026, halbjährlich angepasst).

Artikel 16 - Wirksamwerden - Laufzeit - Verlängerungen - Kündigung

16.1. Dieser Vertrag wird am Tag des Zahlungseingangs wirksam, d. h. am Tag der buchhalterischen Mitteilung über den Eingang der Überweisung oder der Mitteilung der Bank über die Online-Zahlung, oder auch, gemäß den im Angebot angegebenen Zahlungsbedingungen, bei Eingang des vom KUNDEN unterzeichneten Angebots.

Dieser Vertrag hat eine anfängliche Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten, sofern in der Darstellung des Dienstes oder im Angebot keine abweichende Laufzeit angegeben ist, die dem KUNDEN vor der Bestellung zur Kenntnis gebracht wurde. Nach Ablauf dieses Anfangszeitraums wird der Vertrag auf unbestimmte Zeit fortgesetzt und kann jederzeit unter den Bedingungen von Artikel 16.4 gekündigt werden. Die Abrechnungsperiode (monatlich, jährlich oder andere) ändert die Vertragslaufzeit nicht. Domainnamen bilden eine Ausnahme: Sie werden für jährliche Zeiträume registriert und verlängert, unter den Bedingungen von Artikel 23.

16.2. Dieser Vertrag kann auch durch Kündigung enden, wenn eine der Parteien irgendeine ihrer Pflichten verletzt. Die Kündigung wird in diesem Fall fünfzehn (15) Tage nach Erhalt einer per E-Mail oder per Einschreiben mit Rückschein übermittelten Aufforderung zur Abhilfe wirksam, es sei denn, die säumige Partei beendet die festgestellte Pflichtverletzung vor Ablauf dieser Frist.

16.3. Zu jedem Abrechnungstermin wird der Dienst auf eine der folgenden Arten verlängert:

  • zahlt der KUNDE per Bankkarte oder Lastschrift, erfolgt die Verlängerung automatisch zur Fälligkeit;
  • zahlt der KUNDE per Überweisung, erfolgt die Verlängerung erst nach Eingang der Zahlung mit gültigen Referenzen, die es dem ANBIETER ermöglichen, die Zahlung dem Konto des KUNDEN zuzuordnen;
  • ist der KUNDE eine Verwaltungsbehörde und zahlt per Verwaltungsanweisung (mandat administratif), kann die Verlängerung bei Erhalt einer gültigen Bestellung erfolgen, die vor dem Verlängerungsdatum eingegangen ist und die Liste der zu verlängernden Dienste genau wiedergibt.

Für Verbraucher und Nichtgewerbetreibende, deren Vertrag stillschweigend verlängert wird (Domainnamen), informiert der ANBIETER sie frühestens drei Monate und spätestens einen Monat vor Ablauf der Frist, innerhalb derer die Verlängerung abgelehnt werden kann, schriftlich über die Möglichkeit, den Vertrag nicht zu verlängern. Diese Information ist in der Verlängerungsmitteilung enthalten, die am 10. und am 25. eines jeden Monats für die Fälligkeiten der folgenden sechzig (60) Tage versandt wird und die das Datum angibt, bis zu dem die Verlängerung deaktiviert werden kann. Fehlt diese Information, kann der KUNDE den Vertrag ab dem Verlängerungsdatum jederzeit kostenlos beenden. In diesem Fall werden ihm die im Voraus für den Zeitraum nach der Kündigung gezahlten Beträge innerhalb von dreißig (30) Tagen nach der Kündigung erstattet, abzüglich der Beträge, die der Vertragserfüllung bis zu diesem Zeitpunkt entsprechen.

16.4. Der KUNDE kann jederzeit die Kündigung seiner Dienste verlangen. Die Kündigung wird zur nächsten Fälligkeit wirksam, wenn der Antrag mindestens sieben (7) Tage vor dieser Fälligkeit gestellt wird, bzw. dreißig (30) Tage bei dedizierten und virtuellen Servern, die Geschäftskunden vorbehalten sind. Bei Diensten mit unbestimmter Laufzeit ist unter Fälligkeit das Ende des laufenden Monats zu verstehen. Der Geschäftskunde, der jährlich zahlt, kann nur zum Jahrestag kündigen, sofern das Angebot nichts anderes vorsieht. Der Verbraucher oder Nichtgewerbetreibende, der jährlich zahlt, kann zum Monatsende kündigen; die im Voraus bezahlten und nicht genutzten Monate werden ihm dann anteilig erstattet, mit Ausnahme der Domainnamen, die Artikel 23 unterliegen.

Die Kündigung kann nicht vor Ablauf der anfänglichen Mindestlaufzeit wirksam werden. Der Antrag erfolgt per Ticket oder durch Deaktivierung der Option zur automatischen Verlängerung auf der Seite „Verlängerung“ des Kundenbereichs, was als Kündigungsantrag zur Fälligkeit gilt. Der Verbraucher kann außerdem auf elektronischem Wege über diese Seite des Kundenbereichs oder per Einschreiben kündigen. Der ANBIETER bestätigt die Kündigung per E-Mail unter Angabe des Datums ihres Wirksamwerdens.

Artikel 17 - Widerrufsrecht (Verbraucher)

17.1. Der Verbraucher hat eine Frist von vierzehn (14) Tagen, um sein Widerrufsrecht auszuüben, ohne seine Entscheidung begründen zu müssen und ohne andere Kosten tragen zu müssen als die nachstehend vorgesehenen. Diese Frist beginnt mit dem Vertragsschluss. Dieses Recht steht auch dem Geschäftskunden zu, der höchstens fünf Arbeitnehmer beschäftigt, bei einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag, dessen Gegenstand nicht in den Bereich seiner Haupttätigkeit fällt.

17.2. Der Verbraucher übt sein Recht aus, indem er vor Ablauf der Frist das in Artikel 17.6 enthaltene Formular oder jede andere eindeutige Erklärung übersendet, vorzugsweise per Ticket oder, hilfsweise, per E-Mail an commercial@haisoft.net. Der ANBIETER bestätigt den Eingang unverzüglich.

17.3. Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass die Ausführung des Dienstes vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, schuldet er im Falle des Widerrufs einen Betrag, der im Verhältnis zu dem bis zur Mitteilung seiner Entscheidung erbrachten Dienst steht.

17.4. Das Widerrufsrecht kann nicht ausgeübt werden bei Diensten, die vor Ablauf der Frist vollständig erbracht wurden, deren Ausführung nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers und ausdrücklichem Verzicht auf sein Widerrufsrecht begonnen hat, insbesondere die Registrierung eines Domainnamens, die unverzüglich beim Register erfolgt, sowie bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden und deren Ausführung unter denselben Bedingungen der Zustimmung und des Verzichts begonnen hat.

17.5. Der ANBIETER erstattet die geschuldeten Beträge spätestens vierzehn (14) Tage, nachdem er vom Widerruf unterrichtet wurde, mit demselben Zahlungsmittel, das für die Bestellung verwendet wurde, und ohne Kosten.

17.6. Widerrufsformular (Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück).

An HAISOFT SARL, 7 rue Vieille Levée, 45100 Orléans, E-Mail-Adresse: commercial@haisoft.net.

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

Bestellt am (*)/erhalten am (*):

Name des/der Verbraucher(s):

Anschrift des/der Verbraucher(s):

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):

Datum:

(*) Unzutreffendes streichen.

Artikel 18 - Gesetzliche Gewährleistung

18.1. Digitale Dienste. Der Verbraucher genießt während der gesamten Dauer der Erbringung der digitalen Dienste (Hosting, E-Mail, Online-Lösungen) die gesetzliche Konformitätsgewährleistung nach den Artikeln L. 224-25-12 ff. des Code de la consommation. Bei einem Vertragswidrigkeitsmangel (défaut de conformité) kann er die Herstellung des vertragsgemäßen Zustands des Dienstes oder, hilfsweise, eine Preisminderung oder die Auflösung des Vertrags verlangen.

18.2. Hardware. Die an Geschäftskunden verkaufte Hardware genießt die Herstellergarantie, die der ANBIETER für Rechnung des KUNDEN geltend macht. Vorbehaltlich zwingender Bestimmungen ist die vom ANBIETER geschuldete Gewährleistung auf die Reparatur, den Austausch oder die Erstattung der mangelhaften Hardware beschränkt.

Artikel 19 - Besondere Bedingungen: Telekommunikationsdienste

19.1. Anwendungsbereich. Dieser Artikel gilt für die Dienste Telefonie (Anschlüsse, Nummern, Telefonanlage) und Internetzugang über Glasfaser (FTTH und FTTO). Der ANBIETER erbringt sie als bei der Arcep (französische Regulierungsbehörde für Telekommunikation) gemeldeter Betreiber unter Nutzung der Netze von Infrastrukturbetreibern. Diese Dienste sind Geschäftskunden vorbehalten.

19.2. Verfügbarkeit und Inbetriebnahme. Die Bestellung setzt die technische Verfügbarkeit am Standort des KUNDEN voraus. Die Fristen für die Inbetriebnahme sind unverbindlich; sie hängen insbesondere von den Infrastrukturbetreibern ab. Die in den Räumlichkeiten des KUNDEN gegebenenfalls erforderlichen Arbeiten (Verkabelung, Bohrungen, Genehmigungen der Eigentümergemeinschaft oder des Vermieters) gehen zu seinen Lasten.

19.3. Geräte. Der Router und die bereitgestellten Geräte bleiben unter den Bedingungen von Artikel 9 Eigentum des ANBIETERS. Werden sie nicht innerhalb der vorgesehenen Frist zurückgegeben, werden sie zu dem im Angebot angegebenen Wert in Rechnung gestellt.

19.4. Servicequalität. Die angegebenen Datenraten sind theoretische Höchstraten. Die Garantie der Reaktionszeit (GTI) und gegebenenfalls der Wiederherstellungszeit (GTR) sowie die Überwachung gelten unter den Bedingungen des SLA oder des Angebots.

19.5. Telefonie. Der KUNDE kann seine Nummern behalten (eingehende Portierung) und zu einem anderen Betreiber übertragen (ausgehende Portierung), wobei Letztere zum Zeitpunkt der Portierung als Kündigung des betreffenden Dienstes gilt. Anrufe zu Notrufnummern werden kostenlos weitergeleitet; der KUNDE gibt die Nutzungsadresse jedes Anschlusses an, wobei die Ortung des Anrufers bei nomadischer Nutzung ungenau sein kann. Der KUNDE ist für die Sicherheit seiner Telefoniegeräte und Zugangsdaten verantwortlich; betrügerische Kommunikationen, die von diesen aus erfolgen, werden ihm in Rechnung gestellt, außer bei Verschulden des ANBIETERS.

Artikel 20 - Besondere Bedingungen: Managed Services (Infogérance) und Wartung von IT-Beständen

20.1. Inhalt. Das mit den Servern inbegriffene Management (infogérance) und die Wartungspauschalen (4, 8 oder 12 Stunden pro Monat) umfassen je nach abonniertem Dienst die Unterstützung der Nutzer, die Installation und Störungsbehebung bei Software und Hardware, die Überwachung, Updates, Netzwerkgeräte, Microsoft-Dienste, Telefonie, Glasfaser sowie Beratung. Der genaue Inhalt des Dienstes, die Reaktionszeiten und die finanziellen Bedingungen (Anfahrten, nicht verbrauchte Stunden, Überschreitungen) werden durch die im Angebot enthaltenen besonderen Bedingungen des Angebots festgelegt, die diesem Artikel vorgehen.

20.2. Abrechnung. Die Eingriffszeit wird in Abschnitten von fünfzehn (15) Minuten abgerechnet. Die Eingriffe erfolgen, wann immer möglich, per Fernzugriff. Anfahrten vor Ort werden nach den im Angebot angegebenen Bedingungen des Angebots in Rechnung gestellt.

20.3. Nicht verbrauchte Stunden und Überschreitungen. Die etwaige Übertragung nicht verbrauchter Stunden und die Abrechnung der über die Pauschale hinausgehenden Stunden richten sich nach den im Angebot angegebenen Bedingungen des Angebots.

20.4. Ausschlüsse. Sofern das Angebot nichts anderes vorsieht, sind nicht inbegriffen: Hardware, Teile und Lizenzen; Projekte (Migrationen, Rollouts, Neugestaltungen), die auf Grundlage eines Angebots durchgeführt werden; Eingriffe infolge unsachgemäßer Nutzung, eines Eingriffs eines nicht autorisierten Dritten oder eines Schadensfalls.

20.5. Mitwirkung des KUNDEN. Der KUNDE benennt einen Ansprechpartner, gewährt Zugang zu seinen Räumlichkeiten und zu den erforderlichen Administrationszugängen und informiert den ANBIETER über jede Änderung seines Informationssystems. Der ANBIETER ist nicht verpflichtet, Software oder Hardware zu warten, die von ihrem Hersteller nicht mehr unterstützt wird.

Artikel 21 - Besondere Bedingungen: Lizenzen und Software Dritter

21.1. Der ANBIETER liefert Lizenzen und Dienste, die von Dritten herausgegeben werden, insbesondere Microsoft, Zimbra, NextCloud, Synology, die Hersteller von Schutzlösungen und die SSL-Zertifizierungsstellen. Ihre Nutzung unterliegt den Bedingungen des jeweiligen Herstellers (zum Beispiel dem Microsoft Customer Agreement), die der KUNDE bei der Bestellung annimmt und einzuhalten verpflichtet ist.

21.2. Bestimmte Lizenzen werden beim Hersteller für eine feste Laufzeit abonniert, insbesondere Microsoft-Abonnements mit jährlicher Bindung, und können während des Zeitraums weder gekündigt noch reduziert werden. Diese Laufzeit wird dem KUNDEN vor der Bestellung mitgeteilt; abweichend von Artikel 16.4 bleibt der KUNDE bis zu ihrem Ablauf zur Zahlung des Preises verpflichtet. Vom Hersteller beschlossene Preiserhöhungen werden unter den Bedingungen von Artikel 15.1 weitergegeben.

21.3. Die Ausstellung eines SSL-Zertifikats setzt die Prüfungen der Zertifizierungsstelle voraus. Seine Gültigkeitsdauer ist durch die für Zertifizierungsstellen geltenden Regeln begrenzt, und es kann von diesen widerrufen werden.

21.4. Der ANBIETER gewährt auf diese Lizenzen keine andere Gewährleistung als die des Herstellers, vorbehaltlich der gesetzlichen Gewährleistungsrechte der Verbraucher.

Artikel 22 - Besondere Bedingungen: Verkauf von Hardware

22.1. Die Hardware (Synology-NAS, Router, Arbeitsplatzrechner und Peripheriegeräte) wird auf Grundlage eines Angebots zu den dort angegebenen Preisen und Merkmalen verkauft. Sie wird ausschließlich an Geschäftskunden verkauft.

22.2. Lieferung. Die Frist und die Modalitäten der Lieferung sind im Angebot angegeben. Die Frist ist unverbindlich.

22.3. Gefahrübergang. Die Gefahr geht auf den KUNDEN über, sobald die Hardware dem Transporteur übergeben wird.

22.4. Abnahme. Der KUNDE prüft die Hardware bei Erhalt und erhebt etwaige Vorbehalte gegenüber dem Transporteur. Diese Vorbehalte werden dem Transporteur innerhalb von drei (3) Tagen nach Erhalt per Einschreiben bestätigt, mit Kopie an den ANBIETER per Ticket.

22.5. Der in Artikel 9 vorgesehene Eigentumsvorbehalt und die in Artikel 18 vorgesehenen Gewährleistungen gelten. Installation und Konfiguration erfolgen auf Grundlage eines Angebots oder im Rahmen einer Wartungspauschale.

Artikel 23 - Besondere Bedingungen: Domainnamen

23.1. Der ANBIETER ist Vermittler für die Registrierung von Domainnamen. Es gelten die Bedingungen der Register der jeweiligen Endung: für Domainnamen unter .FR die auf der Website der AFNIC verfügbaren Bedingungen; für spezialisierte .FR die der Website SmallRegistry; für .EU die der Website von EURid; für .BE die der Website von DNS Belgium; für .UK die der Website von Nominet; für generische Endungen (.com, .net, .org usw.) die Regeln der ICANN und des betreffenden Registers, einschließlich der von der ICANN veröffentlichten Rechte und Verantwortlichkeiten des Domaininhabers; für jede andere Endung die Regeln des betreffenden Registers.

23.2. Der Domainname wird auf den Namen des KUNDEN oder des von ihm benannten Inhabers registriert, der dessen alleiniger Inhaber ist. Die Identifikationsdaten des Inhabers werden nach den Regeln des betreffenden Registers veröffentlicht oder verborgen.

23.3. Die dem KUNDEN vom ANBIETER ausgestellte Rechnung ist maßgeblich für die Dauer der Registrierung.

23.4. Verlängerung. Der Domainname wird für jährliche Zeiträume oder für die bei der Registrierung gewählte Dauer verlängert. Die Verlängerungsmitteilung wird am 10. und am 25. eines jeden Monats für die Fälligkeiten der folgenden sechzig (60) Tage versandt. Der KUNDE kann die Verlängerung ablehnen, indem er die automatische Verlängerung in seinem Kundenbereich deaktiviert oder per Ticket, spätestens sieben (7) Tage vor der Fälligkeit. Sobald der Domainname beim Register verlängert wurde, ist keine Erstattung mehr möglich, vorbehaltlich der für Verbraucher und Nichtgewerbetreibende geltenden Bestimmungen von Artikel 16.3. Wird er nicht vor Ablauf verlängert und bezahlt, kann der Name ausgesetzt und anschließend verloren werden; seine Wiederherstellung wird, sofern sie noch möglich ist, zum Tarif des Registers in Rechnung gestellt.

23.5. Transfer. Der ANBIETER teilt dem KUNDEN auf Anfrage per Ticket den Autorisierungscode mit, der den Transfer des Domainnamens zu einem anderen Registrar ermöglicht, innerhalb der Fristen und nur unter den Vorbehalten, die in den Regeln des Registers vorgesehen sind.

23.6. Der KUNDE ist allein verantwortlich für die Wahl des Domainnamens und für etwaige Verletzungen von Rechten Dritter. Der ANBIETER setzt die Entscheidungen um, die im Rahmen der Streitbeilegungsverfahren des betreffenden Registers ergehen (Syreli, UDRP oder gleichwertig).

Artikel 24 - Annahme der Allgemeinen Bedingungen - Künftige Änderungen

Diese Allgemeinen Bedingungen gelten als vom KUNDEN bei der Bestellung vollständig und vorbehaltlos angenommen, unter den in Artikel 3 vorgesehenen Bedingungen.

Es wird ausdrücklich vereinbart, dass jede Duldung oder jeder Verzicht einer der Parteien bei der Anwendung der ganzen oder eines Teils der in diesem Vertrag vorgesehenen Verpflichtungen, gleich wie häufig und wie lange, keine Änderung dieses Vertrags darstellen und kein wie auch immer geartetes Recht begründen kann.

Dieser Vertrag stellt die Gesamtheit der zwischen den Parteien bestehenden Verpflichtungen dar und umfasst diese Allgemeinen Bedingungen, die besonderen Bedingungen, das SLA und das etwaige unterzeichnete Angebot, das die technischen Merkmale und den Preis der Leistung angibt. Er ersetzt und hebt jede frühere mündliche oder schriftliche Verpflichtung in Bezug auf seinen Gegenstand auf.

Jede neue Fassung dieses Dokuments wird auf der Website des ANBIETERS veröffentlicht und dem KUNDEN mindestens einen Monat vor ihrem Inkrafttreten auf elektronischem Wege mitgeteilt. Der KUNDE kann beschließen, sie nicht anzunehmen, und innerhalb eines Monats nach der Ankündigung dieser neuen Allgemeinen Bedingungen die Kündigung seines Vertrags ohne Kosten oder Vertragsstrafe verlangen. Nach Ablauf dieser Frist und bei jeder Verlängerung der abonnierten Dienste gelten die neuen Allgemeinen Bedingungen als vom KUNDEN angenommen. Die Änderungen dürfen ohne Zustimmung des Verbrauchers oder Nichtgewerbetreibenden weder die wesentlichen Merkmale des Dienstes noch seinen Preis während der Bindungsfrist betreffen.

Diese Allgemeinen Dienstleistungsbedingungen sind zusammen mit den folgenden Anlagen Bestandteil des Dienstleistungsvertrags:

  • das SLA, das insbesondere für Kunden gilt, die dedizierte oder virtuelle Server nutzen, sowie für Telekommunikations- und Managed Services;
  • die Datenschutzrichtlinie, angegeben auf der Seite Rechtliche Hinweise der Website haisoft.fr, ergänzt durch die Auftragsverarbeitungsklauseln in Artikel 8;
  • die Preisdetails, Angebote und Rechnungen, die auf der Website haisoft.fr und im Kundenbereich verfügbar sind.

Artikel 25 - Vertragsübertragung - Unterauftragsvergabe

Da dieser Vertrag nicht intuitu personae geschlossen wird, kann der ANBIETER alle oder einen Teil der in diesem Vertrag vorgesehenen Rechte und Pflichten auf einen Dritten übertragen, insbesondere bei Veräußerung eines Handelsgeschäfts (fonds de commerce), Fusion oder Teilvermögenseinbringung, vorbehaltlich der Information des KUNDEN. Ist die Übertragung geeignet, eine Verringerung seiner Rechte zu bewirken, kann der Verbraucher oder Nichtgewerbetreibende den Vertrag kostenfrei kündigen.

Der ANBIETER kann außerdem die Erfüllung aller oder eines Teils seiner vertraglichen Pflichten einem Dritten übertragen. Er bleibt gegenüber dem KUNDEN für die ordnungsgemäße Ausführung der auf diese Weise untervergebenen Leistungen verantwortlich.

Artikel 26 - Salvatorische Klausel

Die Nichtigkeit, das Erlöschen, die fehlende Verbindlichkeit oder die Unwirksamkeit gegenüber Dritten einer der Bestimmungen dieses Vertrags führt nicht zur Nichtigkeit, zum Erlöschen, zur fehlenden Verbindlichkeit oder zur Unwirksamkeit gegenüber Dritten der übrigen Bestimmungen, die ihre volle Wirkung behalten.

Die Parteien können jedoch einvernehmlich vereinbaren, die unwirksame(n) Bestimmung(en) zu ersetzen.

Artikel 27 - Anwendbares Recht - Vertragssprache

Dieser Vertrag unterliegt französischem Recht. Diese Wahl entzieht dem in einem anderen Staat ansässigen Verbraucher nicht den Schutz, den ihm die zwingenden Bestimmungen des Rechts seines Wohnsitzlandes gewähren.

Wird dieser Vertrag in mehreren Sprachen abgefasst oder übersetzt, ist allein die französische Fassung maßgeblich.

Artikel 28 - Schlichtung - Streitigkeiten

Bei allen Streitigkeiten oder Auslegungsdifferenzen im Zusammenhang mit der Durchführung oder Beendigung dieses Vertrags bemühen sich die Parteien um eine gütliche Lösung.

Verbraucherschlichtung. Bei jeder Verbraucherstreitigkeit, die nach einer vorherigen schriftlichen Beschwerde nicht unmittelbar mit dem ANBIETER gelöst werden konnte, kann der Verbraucher kostenlos den Verbraucherschlichter anrufen, dem der ANBIETER unterstellt ist: die Société de la Médiation Professionnelle – Médiateur de la consommation, online auf der Website www.mediateur-consommation-smp.fr oder per Post an die Adresse Alteritae, 5 rue Salvaing, 12000 Rodez.

Gerichtliche Zuständigkeit. Scheitern die Verhandlungen, erhalten die Parteien ihre volle Handlungsfreiheit zurück, und die Streitigkeit wird den ordentlichen Gerichten unterbreitet. Für jede Streitigkeit zwischen Kaufleuten ist das Handelsgericht (Tribunal de commerce) Orléans (45) allein zuständig, auch im Eilverfahren oder bei einer Mehrzahl von Beklagten. Für die übrigen KUNDEN, insbesondere Verbraucher, Nichtgewerbetreibende und Freiberufler, gelten die allgemeinen Zuständigkeitsregeln.

Allgemeine Dienstleistungsbedingungen – Fassung 2026, anwendbar auf Bestellungen, die ab ihrer Veröffentlichung aufgegeben werden, und auf laufende Verträge ab dem 1. Dezember 2026.