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Upgrade: Begleiten Sie uns ins Herz des Rechenzentrums

Upgrade: Begleiten Sie uns ins Herz des Rechenzentrums

Am Dienstag, dem 3. Mai 2022, haben wir unsere Infrastruktur weiterentwickelt. Details und Bilder: Wir nehmen Sie mit ins Herz des Rechenzentrums!

Eine neue Erweiterung des Rechenzentrums

Unser Rechenzentrum Cyrès (auf Französisch) in Tours wurde kürzlich um einen neuen Raum mit 250 m² erweitert. Das fiel mit unserem eigenen Wachstum und unseren neuen Anforderungen zusammen.

Um weiter zu wachsen, haben wir uns daher entschieden, unsere Server in diese innovative neue Erweiterung mit Warmgang-Einhausung (auf Französisch) umzuziehen. Konkret sind die Racks nahezu luftdicht, und ein permanenter Luftstrom wird von der kalten Seite (der Vorderseite der Racks) zur warmen Seite (der Rückseite der Racks) geleitet. Wenn Sie die Tür zum Warmgang öffnen, spüren Sie einen beachtlichen Luftzug. Das ermöglicht eine deutlich bessere Kühlung der Maschinen und eine erstklassige Energieeffizienz.

Plan der Racks mit Gangeinhausung von EFIRACK
Racks mit Gangeinhausung im Rechenzentrum CYRÈS (250 m² IT)

Diese von EFIRACK entwickelte Technologie ermöglicht letztlich einen sparsameren Energieverbrauch. Mehr dazu in diesem Video (auf Französisch).

Technische Entscheidungen und Vorbereitung

Wir haben die Gelegenheit genutzt, unsere Netzwerkausrüstung im Hinblick auf künftige Entwicklungen auszutauschen.

Über mehrere Monate hinweg hat unser Technikteam jedes neue Netzwerkgerät ausgewählt, bestellt, getestet und konfiguriert. Außerdem haben wir verschiedene Konzepte für die Strom- und Netzwerkorganisation der Racks entworfen und getestet und jedes Kabel, ja sogar jeden Kabelbinder im Voraus eingeplant, um am Tag X bereit zu sein.

Eine große Stärke von HaiSoft ist die Vielseitigkeit und Zusammenarbeit der Teammitglieder: Jeder Techniker verfügt neben seiner Spezialisierung als Linux-Sysadmin auch über Netzwerkkenntnisse. So beteiligt sich das ganze Team an der Diskussion und einigt sich auf die Hardware, die es anschließend selbst installiert und nutzt. Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage: Dieses Szenario, das in anderen Unternehmen nur ein Traum ist, macht das gesamte HaiSoft-Team glücklich.

Bei unseren Switches haben wir Cisco durch Mikrotik ersetzt, dessen Geräte uns in mehreren Testjahren voll überzeugt haben. Die Marke bietet inzwischen einige der am besten ausgestatteten Switches auf dem Markt. Unsere verfügen über: integriertes redundantes Netzteil, 48 Ethernet-Ports, 4 SFP+-Ports (10 Gbit/s) und 2 QSFP+-Ports (40 Gbit/s). Die Switching-Kapazität beträgt 168 Gbit/s pro Switch. Falls Ihnen das wenig sagt: Mehr Leistung ist bei den vorhandenen Anschlüssen schlicht nicht möglich – alles kann gleichzeitig zu 100 % ohne Durchsatzverlust genutzt werden.

Die Switches haben wir per QSFP+ mit 40 Gbit/s untereinander verbunden. So vermeiden wir jedes Risiko einer Überlastung des internen Netzwerks und können 10 Gbit/s zwischen bestimmten Servern ins Auge fassen.

Zusammen mit den neu verfügbaren Serverstellplätzen bringt uns das einen Schritt näher an neue Arten von Hosting-Diensten. Wir freuen uns darauf, sie Ihnen bald vorzustellen.

Der vorbereitende Einsatz

Eine physische Migration von Maschinen erfordert viel Organisation und große Sorgfalt im Detail.

Am 2. Mai 2022 war deshalb zunächst ein Teil unseres Teams zur Vorbereitung im Rechenzentrum: Installation und Verbindung der Netzwerkgeräte (Switches), letzte Prüfungen und schließlich die Vorverkabelung von Netzwerk und Strom für die Server.

Der finale Einsatz

Für Dienstag, den 3. Mai, ab 20 Uhr war die außergewöhnliche Dienstunterbrechung geplant und per E-Mail angekündigt.

Ein Eingriff mit Dienstunterbrechung ist in der Hosting-Welt immer ein besonderer Moment. Ein Einsatz am Abend hält die Unannehmlichkeiten gering; trotzdem haben wir den Migrationsprozess so weit wie möglich optimiert, um die Unterbrechung zu verkürzen.

Dazu haben wir die Server in kleinen Gruppen heruntergefahren, die Maschinen physisch in die neuen Racks gebracht, angeschlossen und wieder eingeschaltet und geprüft, ob alle Dienste erreichbar waren, bevor wir mit der nächsten Gruppe weitermachten. Angekündigt hatten wir 30 Minuten bis 1 Stunde Ausfall. Tatsächlich haben wir effizient gearbeitet und alles lief reibungslos: Die durchschnittliche Unterbrechung lag bei etwa 15 bis 20 Minuten.

Das war nur dank unseres eingespielten, gut koordinierten, tatkräftigen und effizienten Teams möglich:

  • Damien: Leitung, Anforderung der Abschaltungen, Ausbau aus den Racks, Monitoring
  • Benoît (aus der Ferne): Ausführung der Abschaltungen, Monitoring, Korrekturen nach dem Neustart
  • Jérôme: physischer Transport, Wiedereinbau, Kontrolle des Hochfahrens
  • Robin (Autor des Artikels): Wiedereinbau, Anschluss der Server, Organisation der Racks

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, dem Team für diesen reibungslos verlaufenen Einsatz zu danken, an den ich mich mein Leben lang erinnern werde.

Gegen 0:30 Uhr, nach mehr als 4 Stunden Arbeit und Aufräumen, strahlte das Team trotz etwas Müdigkeit über das ganze Gesicht – und das aus gutem Grund: Alles funktionierte genau wie geplant.

Wir hoffen, Sie hatten Freude daran, dieses Erlebnis mit uns zu teilen.

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